Projekttagebuch

Projekttagebuch

14. Dezember 2014

Das Jahr 2014 schließen wir nun ab mit Luftbildern, die Peter Detzen heute bei einigermaßen Flugwetter gemacht hat. Schön sehen kann man darauf die beiden Hügelbeetreihen. Die vordere Reihe ist die in diesem Jahr bewirtschaftete Reihe und dahinter, die mit Laub bedeckte, ist die neu angelegte 2. Hügelbeetreihe. Auch kann man sehen, dass durch den vielen Regen der Erdkeller (= Kreis auf dem Bild) zum See geworden ist. Wir sind mit rund 80cm Tiefe im Moment also schon in Lehmschichten, die das Wasser halten. Gut zu wissen, denn wir werden guten Lehm brauchen zum Steinbackofenbau, zum Aussichtsturmbau und ganz zum Schluss zum Ausfachen der Erdkellerwände, so ungefähr in 5-6 Jahren :-). Auch kann man sehen, dass der Bühnenbereich wegen des schlechten Wetters auch noch nicht aufgefüllt ist und auch der Weiterbau der Komposttoilette noch in 2014 ist nicht der Wunsch des keltischen Wettergottes Taranis gewesen.

 

Wer Lust hat in 2015 bei der Gestaltung der Komposttoilette, der Bühne und des Bühnenbodens und der Bühnenrückwand mit zu machen, findet die Werkel-Termine unter Wirtschaftsgärten-Paradiesgarten-Verwirklichung oder einfach ein Email schreiben an Projektleitung NETWORKS Sigrune Essenpreis EH 

 

 Luftbilder 14.12.2014 Luftbilder 14.12.2014 Luftbilder 14.12.2014

Luftbilder 14.12.2014Luftbilder 14.12.2014Luftbilder 14.12.2014Luftbilder 14.12.2014Luftbilder 14.12.2014Luftbilder 14.12.2014

 

12. Dezember 2014

Im nun zu Ende gehenden Gartenjahr haben wir die 1. Hügelbeetreihe bepflanzt, eingesät und reichlich geerntet. Wir hatten Mangold, Rote Bete "Tondo di Chioggia, Mais, Erbsen, Stangenbohnen, gelbe Zucchini, Maronenkürbis, Hokkaido-Kürbis, Ölkürbis, Algiersalat, Lauch, Forellenschluss, Grünkohl, Blaue Anneliese Kartoffeln, rote Melde und viel Schissmehl. Leider waren wir mit unseren Tomaten nicht erfolgreich. Sie sind anfänglich zwar super gewachsen. Allerdings hat ihnen der zunächst kühle und dann der nasse Sommer Garaus gemacht. Das war dann die Stunde der Kapuzinerkresse, deren Blüten wir zur Dekoration unseres Salates verwenden und deren Samen wir mit Fleur de Sel zusammen zu recht würzigen und scharfen Kapuzinerkresse-Kapern verarbeiten. Auf dem obersten Hügelbeet hatten wir Mais, Stangenbohnen und Kürbissen gepflanzt = "die drei himmlischen Schwestern" der nordamerikanischen Waldlandindianer, die sich gegenseitig in einzigartiger Weise unterstützen: der Mais braucht sehr viel Stickstoff, die Stangenbohnen sammeln Stickstoff mit den Knöllchenbakterien in ihren Wurzeln, dafür revanchiert sich der Mais als Kletterstange, der Kürbis bedeckt mit seinen großen Blättern den Boden zwischen Mais und Bohnen und schützt die Erde so vor dem austrocknen. Nachdem wir das Beet abgeerntet hatten, haben wir es mit Laub bedeckt und jetzt kommts: wir haben damit begonnen das Beet mit Weinflaschen einzufassen, die ja im Landgasthof zu genüge anfallen, ganz im Sinne unserer Idee Abfälle gibt es nicht. Wir dachten, wir wären die Ersten, die diese Idee je gehabt hätten. Nein! Viele Gäste des Landgasthofes belehrten uns eines besseren: Das hat unsere Großmutter schon gemacht! Gelernt haben wir im Kontext mit den Weinflaschen auch, dass diese so aufgestellt werden, dass wenn der Wind durchbläst, diese Töne von sich geben und die Wühlmäuse das gar nicht mögen. Das könnte eine mögliche Lösung für unsere Wühlmäuse sein, die dieses Jahr besonders den Mangold und die rote Bete mochten. Naja, so viel haben sie auch wieder nicht gefuttert ... Im folgenden ein paar Bilder wie die 1. Hügelbeetreihe sich im Jahresverlauf entwickelt hat:

 

1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe1. Hügelbeetreihe

 

 

Wir haben auch die 2. Hügelbeetreihe - insgesamt werden es drei Reihen werden - angelegt. Im Folgenden gibt es Bilder vom Auskoffern der Hügelbeetreihe über das Auslegen mit Hasendraht, dem Befüllen mit Geäst - hier ein Danke an die Sitzerather Ästelieferanten Conny Paulus, Adalbert Simon, Hans Erich Wagner, Bruno Mergens und Engelbert Müller - dem Abdecken mit dem besten Mutterboden aller Zeiten, den wir durch das weitere Ausbaggern des Erdkellers gewonnen haben, bis hin zur schützenden Laubabdeckung. Mit viel schönem gelben "Extra"laub von der Sitzerather Familie Lonsdorfer konnten wir die Beete noch zusätzlich "schmücken". Die Regenwürmer freuen sich schon jetzt über die gute Nahrung aus der sie über Winter einen wunderbaren Humus machen werden. Und darüber freuen wir uns ....

 

2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe2. Hügelbeetreihe

 

 

4. Oktober 2014

Im Paradiesgarten gibt es auch Veranstaltungen. Heute haben wir auch schon einmal auf dem Platz, an dem zukünftig die Bühne sein wird, getrommelt. Es ist wunderschön, dabei in den Garten zu schauen und sich beim Trommeln auf den Rhythmus der Natur einzulassen. Ab nächsten Frühling werden wir an der Rückwand der Bühne arbeiten und am Bühnenboden. Als Holz für die Rückwand konnten wir einen günstigen Posten Riffeldiele Douglasie grau lasiert erstehen (danke für die Unterstützung durch Union Bauzentrum Wadern). Den Bühnenboden wollen wir mit Europalletten machen; am besten 3 Lagen übereinander. Wer hat Europalletten kostenlos abzugeben oder wer kennt jemand, der Europaletten kostenlos abgeben will? Wer Lust hat bei der Gestaltung der Bühne und des Bühnenbodens mit zu machen, findet die Werkel-Termine unter Wirtschaftsgärten-Paradiesgarten-Verwirklichung oder einfach ein Email schreiben an Projektleitung NETWORKS Sigrune Essenpreis EH 

 

BühneBühne BühneBühneBühneBühneBühneBühneBühne

4. Oktober 2014
Bisher war der Holzboden der Komposttoilette noch nicht waagerecht und auch noch nicht genug geschützt vor Fäulnis. Deswegen haben Dimitri und Alex nach dem Prinzip "Pfahlbauten" den Holzboden auf "Metallschuhe" gestellt, in der Horizontalen waagerecht ausgerichtet und von unten und oben gestrichen. Schon wieder ein Schritt zur Verwirklichung. Wer Lust hat bei der Gestaltung der "SchwarzesGoldProduktionsstätte", der umgebenden Spiralwand als Sichtschutz und dem Schwanzende als Wetterschutz mitzugestalten findet die Werkel-Termine unter Wirtschaftsgärten-Paradiesgarten-Verwirklichung oder einfach ein Email schreiben an Projektleitung NETWORKS Sigrune Essenpreis EH 

 

KomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoilette

 

21. September 2014
Endlich geht es weiter! Heiko - ein Handwerker-Ass und Bettina Reinert - Dekorateurin von Beruf (: sie begleitet mich seit meiner California Wine Zeit also seit 1991 und hat viele Weinmessen mit mir gemeinsam konzipiert und umgesetzt, nicht zu vergessen, dass sie im Wein & Genuss Zentrum im Landgasthof Paulus die künstlerische Ausgestaltung geleitet hat) - also die Beiden hatten schon einmal sehr viel Spaß beim Austüfteln, wie der Sitz der Komposttoilette designt werden soll. Sie wird jedenfalls ganz schön luxuriös - weit entfernt von einem Donnerbalken! Die technischen Zeichnungen sind schon einmal sehr gelungen. Dann ging´s in den Garten zum Schwanz des Drachens, wo die Komposttoilette entstehen wird. Man geht spiralförmig zum Toilettenthron, die Spirale wird mit Baustahlmatten gebaut und die Wand wird wie ein Schneckenhäuschen zur Mitte hin immer höher. Der innere Spiralkreis wir mit schwarzen Bauschutzmatten beplankt und oben zum Schwanz hin gibt es noch ein durchsichtiges Dach. Jedenfalls an diesem Tag haben wir das Aufmaß gemacht und wie man auf den Fotos sieht ist der Weg in die Unterwelt ganz schön lang, jedenfalls haben wir im Hellen mit dem Einmessen begonnen als wir fertig waren, war schon ganz schön dunkel geworden. Am Abend zum obligatorischen Abendessen im Landgasthof Paulus - alle Helfer sind immer zum Essen eingeladen - ist Christine Wagner, Künstlerin und Fotografin, noch zu uns gestoßen, sie hatte am Nachmittag noch eine Kunstveranstaltung mit Kinder - sie ist ganz schön engagiert. Sie wird den Drachenschwanz, der sich um den letzten Apfelbaum im Paradiesgarten windet gemeinsam mit uns gestalten, sobald die Infrastruktur der Komposttoilette steht. Wer Lust hat bei der Gestaltung der "SchwarzesGoldProduktionsstätte", der umgebenden Spiralwand als Sichtschutz und dem Schwanzende als Wetterschutz mitzugestalten findet die Werkel-Termine unter Wirtschaftsgärten-Paradiesgarten-Verwirklichung oder einfach ein Email schreiben an Projektleitung NETWORKS Sigrune Essenpreis EH 

 

KomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoilette

 

16. August 2014
In der Zwischenzeit haben wir mit der Hilfe von Alex und Alban den funktionalen Teil der Komposttoilette im "Schwanzbereich" des Drachens soweit aufgebaut, dass wir nun mit dem künstlerischen Ausbau unserer "SchwarzesGoldProduktionsstätte" weitermachen können. Die folgenden Fotos zeigen die Entwicklung vom 1-Kubikmeterloch bis zur Funktionstüchtigkeit. Wer Lust hat bei der Gestaltung des "Klositzthrones", der umgebenden Spiralwand als Sichtschutz und dem Schwanzende als Wetterschutz mitzugestalten findet die Werkel-Termine unter Wirtschaftsgärten-Paradiesgarten-Verwirklichung oder einfach ein Email schreiben an Projektleitung NETWORKS Sigrune Essenpreis EH 

 

KomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoiletteKomposttoilette

 

18. Mai 2014
Heute hat Peter Detzen, Mitglied im Lenkungskreis "Paradiesgarten in Sitzerath" bei idealem "Drohnenwetter" neue Luftbilder vom Paradiesgarten gemacht. Das ist nun schon die 4. Serie. Die Idee ist, dass wir die Entwicklung des Paradiesgarten im Laufe der Zeit und Jahreszeiten auch in der "Übersicht" dokumentieren.

 

LuftbilderLuftbildLuftbilderLuftbilderLuftbildLuftbild

 

29. April 2014
Setzen der Stelen rechts und links des Eingangs zum Paradiesgarten am 29. April 2014.

 

08. April 2014
Diese Stelen aus Taunusquarzit haben wir am 8. April zusammen mit Gerd Edinger, Schüler von Joseph Beuys im Steinwerk Allenbach ausgesucht.